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Gefährlicher Glaube – Christsein in Ägypten

Am Gebetssonntag für verfolgte Christen  (10.11.2013) hatten wir Edmund Wiens von Open Doors Deutschland zu Gast.
Er berichtete vom Leben der Christen in Ägypten und wie sich ihre Situation nach dem „Arabischen Frühling“ verändert hat. Es ist kein „Arabischer Frühling“ für die Christen. Bereits vor der Islamisierung im 7. Jahrhundert n. Chr. war der christliche Glaube in der Region die dominierende Religion. Doch mit der Islamisierung ging die Zahl der Christen erheblich zurück. Von 84 Millionen Einwohnern sind heute ca. 10 Millionen Christen.
Christen gelten aktuell als Bürger 2. Klasse, als geduldete Minderheit und sehen sich häufig selbst auch so.
Seit der Absetzung von Präsident Nursi durch den Armeechef Al-Sisi am 03. Juli 2013 wurden in Ägypten mindestens 78 Kirchen in Brand gesteckt und dutzende christliche Schulen und Institutionen zerstört.
Die Christen werden sehr bedrängt. Doch wir hörten Zeugnisse von Christen, dass sie keine Rache hegen. „Christus sagt uns, dass wir unsere Feinde lieben sollen.”
Viele Organisationen haben gefragt: Warum ruft ihr Christen nicht die internationale Gemeinschaft zu Hilfe? Warum wehrt ihr euch nicht? Es war zum Teil richtig vorwurfsvoll.  Sehr viele Menschen fragten woher die Christen ihre Liebe nehmen, warum sie sich nicht wehren. – Wir müssen ihnen die Liebe und Vergebung Jesu bringen – das ist unsere Aufgabe.
Es war und ist ein beeindruckendes Zeugnis der Christen.
Offenbarung 2,9 „Ich weiss, dass ihr verfolgt werdet und dass ihr arm seid. Aber in Wirklichkeit seid ihr reich!”

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